2024-05-14

Der Unterschied zwischen Sprudelwasser und Sodawasser

Sprudelwasser und Mineralwasser sind zwei unterschiedliche Konzepte, daher besteht ein Unterschied. Aufgrund der Entwicklung der Wortbedeutungen in der täglichen Kommunikation kann es jedoch manchmal zu Verwirrung und Missverständnissen kommen.

Sprudelwasser kann im Englischen als kohlensäurehaltiges Wasser, sprudelndes Wasser, Blubberwasser oder spritziges Wasser bezeichnet werden. Es bedeutet, dass im Wasser Blasen sind, aber es gibt keinen Hinweis darauf, woher das Gas, also Kohlendioxid, stammt. Es gibt zwei Gasquellen: eine stammt aus natürlichem Gas, die andere wird künstlich mit Kohlendioxid versetzt, das in das Wasser gepresst wird. Der Unterschied in den Gasquellen ist der Grund, warum die Konzepte verschiedener Wassertypen unterschiedlich sind.

Sprudelwasser kann natürlich sein, also Mineralwasser. Daher kann Mineralwasser entweder mit oder ohne Kohlensäure sein. International wird der Gehalt an “Gesamtlösliche Feststoffe (TDS)” als Maß für Mineralwasser verwendet, also wie viele Mineralien im Wasser enthalten sind. Zum Beispiel verlangt die deutsche Lebensmittelüberwachung, dass Mineralwasser aus geologisch oder physisch geschützten unterirdischen Wasserquellen stammen muss, und der TDS-Wert sollte nicht weniger als 250 ppm (Parts per Million) betragen. Alles unter 250 wird als Quellwasser eingestuft und darf nicht das Wort “Mine” enthalten.

Da natürliches kohlensäurehaltiges Mineralwasser aus der Natur stammt, sollte eine Marke nur eine Wasser-/Gasquelle haben, weshalb es teurer ist. Es gibt jedoch eine relativ günstige Alternative, nämlich Sprudelwasser, das durch Zugabe von Kohlendioxid zu gewöhnlichem Wasser hergestellt wird. Dieses Wasser nennt man Selters. Mit anderen Worten, Selters enthält nur Wasser und Gas, ohne Mineralien. Tatsächlich stammt das Wort Selters von einer natürlichen sprudelnden Mineralquelle in Deutschland namens Selters. Heutzutage wird im Englischen jedoch sehr “unfair” das Wort seltzer verwendet, um künstliches Sprudelwasser zu bezeichnen.

Wenn man dem Selters Natrium- und/oder Kaliumsalze (einschließlich Speisesalz und Bicarbonat, auch bekannt als Backpulver) hinzufügt, wird daraus Clubsoda. Warum diese Substanzen hinzufügen? Weil diese alkalischen Substanzen den durch Kohlendioxid verursachten Säuregehalt neutralisieren und den Mineralgeschmack von sprudelndem Mineralwasser nachahmen können. Im Vergleich zu Seltzer hat es einen Mineralgeschmack, ist aber nicht so schwer wie Mineralwasser.

Derzeit ist die Bedeutung von Sodawasser unklar. Denn als im späten 18. Jahrhundert künstliches Sprudelwasser kommerziell hergestellt wurde, wurde es Sodawasser genannt. Heute beziehen sich manche Menschen bei „Soda“ tatsächlich auf Seltzer, während andere auf Clubsoda verweisen. Wenn Sie also empfindlich auf Mineralgeschmack reagieren, ist es am besten zu wissen, welches Sie möchten.

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